
Drøhses Hus
Drøhses Hus wurde 1672 von dem wohlhabenden Bürger und Ratsherrn Friedrich Jürgensen erbaut. Somit stammt das Haus aus der Barockzeit und ist eines der am besten erhaltenen Häuser in Tondern aus dieser Periode.
Während des 18. und 19. Jhs. diente es als private Wohnstätte für wohlhabende Bürger in Tondern, aber im Laufe des 20. Jhs. verfiel das Gebäude.
Am Anfang der 1980er Jahre wurde es von dem Zimmermeister Helge Kragelund gekauft und von Grund auf restauriert. Die Restaurierung wurde 1985 mit dem Europa-Nostra Preis belohnt.
2003 wurde das Haus von der Peter Aarslev Stiftung erworben und dem Museum in Tondern unentgeltlich zur Verfügung gestellt.
In dem Haus werden jährlich wechselnde Ausstellungen gezeigt, deren Schwerpunkt auf Klöppelarbeiten und Textilien liegt.
Das Haus ist zudem mit Möbeln eingerichtet, die dem Charakter des Hauses und der Räume angepasst sind.

Die Sammlung des Museums von Trinkgläsern und eisernen Öfen wird in einer Dauerausstellung in dem Haus gezeigt.
Die Dachgeschoss wurde im 2009 restauriert und für u.a. pädagogischen Zwecken eingerichtet. Hier ist auch Gelegenheit die eindrucksvolle Dachkonstruktion zu sehen.
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